| Camp Öffnungszeiten |
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| Lehrling sein im Mara Bush Camp |
Im September 2011 begannen wir mit unserem ersten Auszubildenden: Liaram, ein junger Maasai, der nie eine Schule besucht hat, mit der Lust zu lernen, und dem Interesse am Kochen.
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| Mara Bush Camp im kleinen Winterschlaf |
Unsere Saison über den Jahreswechsel 2012 zu 2013 war voller Überraschungen.
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Neuigkeiten aus der Masai Mara und dem Mara Bush Camp Update 27. März
Es gibt also immer reichlich zu beobachten, auch ausserhalb der Great-Migration-Zeit! Sabine und das Mara Bush Camp Team
Neuigkeiten aus der Masai Mara und dem Mara Bush Camp Update 16. März Wasser ist Leben für Mensch und Tier – und Pflanzen. Die Kinder der Olare Orok Schule bringen jeden Tag Wasser mit in die Schule, in kleinen Plastikflaschen oder Containern. Da jetzt die langen und intensiven Regen erwartet werden, wollten wir die Zeit nutzen und eine Regenwasseranlage installieren. Dank einiger Spenden in der Dezembersaison hatten wir das nötige Kleingeld, um in der nahe gelegenen Stadt Talek Metallregenrinnen zu kaufen sowie Metalldraht, der zu entsprechenden Haken gebogen wurde: die Aufhängung der Regenrinnen. Innerhalb von zwei Tagen war die Arbeit getan. David Naurori, einer der beiden Lehrer, half vor Ort unserem Camphandwerker Bahati. Im Campbestand hatten wir 3 große Plastiktonnen, die wir an das System angeschlossen haben. Der Regen kann nun kommen, Schulkinder, Lehrer und Bäume werden langfristig profitieren.
Neuerungen im Camp Noch bevor die ersten Gäste am 1.Februar begrüßt wurden, war bereits ein Teil des Teams ins Camp gefahren. Der Generator hatte ein neues Haus nötig, das alte - langjährig gute Dienste leistende - drohte einzustürzen; ein normaler Vorgang, wenn ohne Zement „gebaut“ wird. Da wir kein permanentes Camp sind, haben all unsere Konstruktionen auf natürlicher Basis kein ewiges Leben. Mit der so genannten Earthbag-Methode entstand die Dämmung, also mit Erde gefüllten Säcken. Stabil und lärmschluckend. Viele unserer Gäste sind überrascht, kein einziges Geräusch zu hören, obwohl ich doch versichere, dass am Abend der Generator den nötigen Strom zum Aufladen aller Akkus liefert. Wer neugierig ist, kann sich gern unser vielleicht eher ungewöhnliches Generatorhaus anschauen. Gleichzeitig entstand eine neue Kompostgrube, ein etwa 4m tiefes Loch in der Erde. Küchenabfälle werden mit einer natürlicher Kompostierhilfe (eine Art Hefepilze) zu wertvollem Dünger umgewandelt. Abgedeckt mit einer luftdurchlässigen Platte ist die Grube geschützt vor interessierten Pavianen. Der inzwischen in der alten Kompostgrube entstandene Naturdünger kann jetzt gute Dienste leisten im neu gepflanzten Wäldchen neben dem „Welcome Tent“. Wetter Unsere Februar/März-Saison war bisher auch wettermäßig sehr abwechslungsreich. Anfang Februar war es ziemlich heiß und trocken, das Gras hatte seine grünsatte Farbe bereits gegen ein warmes Goldgelb gewechselt. Abends war es wunderbar lau; der Sternenhimmel lud zum Dinner und Plauschen am Lagerfeuer „afrikanisch echt“ ein. Ende des Monats ballten sich Wolkenberge zusammen und bescherten uns die ersten Regen: mal als Schauer, mal als heftigen Guss, mal am späten Nachmittag und mal nachts. Auch Anfang März noch bangten wir um glutrot klare Sonnenuntergänge – mit etwas von der uns eigenen Hartnäckigkeit und in hoffnungsfroher Stimmung war es jedoch immer möglich, Gästen einen stilvollen Sundowner unter dem in seiner Wuchsform so markanten und für die Maasai Mara so typischen „Balanite Tree“. Seit 7.März ist wieder Trockenheit angesagt, d.h. die von uns gepflanzten Bäumchen werden eifrigst gegossen. Heute, am 11.3., kommen wieder freundlich frische Winde auf, die in ein paar Tagen Regenwolken zusammen geschoben haben werden. Klares Licht und schöne Konturen erfreuen das Herz der Fotografen. Jungtiere hopsen und jagen über die Plains, liebevolle Hyänenmamas beobachten das Balgen ihrer Kinder, Katzen zeigen sich entspannt den weniger werdenden Besuchern, Schmetterlinge und Paviane erfreuen sich an den vergorenen Früchten verschiedenster Bäume. Die Hippos im nahe zum MBC gelegenen Pool bieten uns abendliche Unterhaltung und durch den angestiegenen Fluss hat sich mal wieder ein größeres Krokodil zu uns verirrt. Es gibt also immer reichlich zu beobachten! Wir haltens Sie gerne auf dem Laufenden. Schauen Sie doch ab und an mal auf der Webseite vorbei was es neues gibt. Sabine und das Mara Bush Camp Team Neuigkeiten aus der Masai Mara und dem Mara Bush Camp Update 2. März
Den ersten Regen dankbar willkommen heißend, hat Bahati -unser Camphandwerker- die Initiative ergriffen und Bäume gepflanzt. Gleich neben unserem „Welcome tent“, auf einer offenen Wiese soll ein kleines Wäldchen wieder entstehen. Wieder? Vor Jahren, als unser Camp noch nicht existierte, befand sich hier ein Parkplatz. Jetzt wollen wir der Natur bei ihrer Erholung etwas helfen und junge Bäumchen aus anderen Ecken des Camps einsetzen. Vor allem Croton trees mit ihren attraktiven orangefarbenen Blättern, deren Geruch jedoch Fliegen, Mücken und andere Insekten fern hält. In der Umgebung des Mara Bush Camps sind viele solcher Bäume und Büsche zu finden – ein Grund übrigens weshalb hier so viele Löwen ihren Mittagsschlaf halten – denn unter dem Croton tree sind sie geschützt vor den kleinen, auch ihnen unangenehmen Plagegeistern. Sabine und das Mara Bush Camp Team |


















Aboslute Highlights dieser Tage sind 4 Winzlinge: kurz vor dem „Double Crossing“ pflegt eine gutaussende Löwendame ihre zwei Kleinen (etwa 3 Wochen alt) auszuführen und in der Nähe des Zusammenflusses von Olare Orok und Talek River hat die allseits bekannte und beliebte Olive ihre zwei Neugeborenen (ebenfalls um die 3 Wochen alt) in einer Felsenhöhle vor den allzu neugierigen Touristen versteckt.
